Im letzten Jahr wurden in der Verarbeitung verschiedene Geräte ersetzt, unter anderem eine Zentrifuge, die Haltebecher für die Vollblutbeutel und zwei Compomaten, die das Vollblut in seine unterschiedlichen Bestandteile auftrennen. Auch die Illuminatoren – Geräte für die Pathogeninaktivierung – werden in den nächsten Jahren stufenweise ersetzt; 2025 konnten wir den ersten Illuminator der neuen Generation installieren. Zur Herstellung von Spezialprodukten (zum Beispiel gewaschene Erythrozytenkonzentrate) validierten wir eine neue und platzsparende Zentrifuge. Die alte Zentrifuge dient nun als Backup.
Unser Online-Bestelltool, mit dem Spitäler Transfusionsprodukte bestellen, wurde ebenfalls ersetzt. Das neue System ist benutzerfreundlicher und bietet zusätzliche Funktionen. So können Kundinnen und Kunden bei Bestellungen neu Dokumente mit zusätzlichen Informationen hochladen. Zudem sind im neuen System die Preisliste und der Lagerbestand der einzelnen Produkte ersichtlich.
2024 begannen wir in den Berner Spendezentren, das Verpackungsplastik der Blutbeutel zu sammeln und zu recyclieren. Dieses Vorgehen weiteten wir 2025 auf alle unsere Zentren aus. Aktuell wird die Möglichkeit geprüft, auch bei den mobilen Equipen das Plastikrecycling einzuführen.
Seit Ende 2025 ist ein zentraler Raum für den Bezug von Arbeitskleidung und Büromaterial sowie für die Postausgabe in Betrieb – früher gab es auf jeder Abteilung solche Zwischenlager. Durch die Zentralisierung liessen sich die Arbeitsabläufe der Mitarbeitenden Logistik optimieren und reduzieren. Und der Umzug der Postausgabe schuf mehr Platz in der Warenannahme.